DER GLÜCKSKEKS

Alle kennen sie, wenige essen sie. Dennoch - viele sind enttäuscht wenn es sie am Ende einer chinesischen Mahlzeit nicht gibt. Glückskekse. Für viele so chinesisch wie die große Mauer. Allerdings ist die Herkunft des Glückskekses bis heute nicht eindeutig geklärt. Sicher ist nur: der Glückskeks ist alles, nur nicht chinesisch.
So gibt es im Allgemeinen zwei unabhängige Schöpfungsmythen:


Nummer 1:
Der japanische Einwanderer Makato Hagiwara, Besitzer eines japanischen Restaurants in San Francisco, soll bereits im Jahr 1909 den Gästen seines Restaurants ein süßes, mit beschrifteten Papier gefülltes Stück Gebäck beim Verlassen des Restaurants geschenkt haben. Auf diesem Papier standen vornehmlich asiatisch klingende Weisheiten, die das Restaurant für längere Zeit im Gedächtnis der Gäste halten sollten. In wie weit diese Taktik funktionierte ist allerdings nicht belegt.

Nummer 2:

Auch der Unternehmer David Jung, seiner Zeit Inhaber der Hong Kong Noodle Company in Los Angeles, kann als Erfinder in Erwägung gezogen werden. Das Jahr der Erfindung ist hier mit 1918 datiert.

Als Inspirationsquellen sollen chinesische Mondkuchen gedient haben.

Eine nicht ganz unabhängige historische Kommission aus San Francisco sprach Makato den Titel Erfinder des Glückskekses zu.

Fakt ist, dass die ersten industriell gefertigten Glückskeks 1964 in den USA hergestellt wurden. Sie bestehen bis heute aus eher banalem Waffelteig.

26.10.09 09:20

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