Manus Quicky: The Last Blood

Originaltitel: 惊天十二小时 (Jingtian shi'er xiaoshi)
Englischer Titel: The Last Blood
Deutscher Alternativtitel: Hard Boiled 3
Herstellungsland/-jahr: Hongkong 1990

Format: 1,85:1

Regie: Wong Jing
Drehbuch: Wong Jing
Darsteller: Alan Tam, Andy Lau, Leung Kar-Yan, Eric Tsang, Corey Yuen
Preise: keine

Man kann behaupten, dass Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die goldenen Zeiten des Hongkongkinos bagannen. Eine Fülle an kreativen, schön inszenierten und ambitionierten Filmen wurde produziert, ehe Mitte der 90er Jahre langsam die Luft rausging. Auch Wong Jings The Last Blood fällt in diese Periode. Zwar ist die Story eiskalter Kaffee und über Sinn und Zweck des Werks lässt sich streiten, allerdings versprüht der Film den unverkennbaren Charme des Hongkongkinos jener Zeit und ist durchaus unterhaltsam.



Der Dakka Lama - sowas wie der Dalai Lama für Kassenpatienten - wird in Singapur von Mitgliedern der japanischen Roten Armee angeschossen, die Cops (Alan Tam und Leung Kar-Yan) und ein Gangster (Andy Lau), dessen Freundin auch angeschossen wurde, machen sich auf die Suche nach den wenigen potentiellen Blutspender.



Was nach einem Fall für Dr. House klingt entwickelt sich zu einem netten, recht harten Actionfilm. Die Rote Armee geht nicht gerade zimperlich vor und schreckt auch vor zivilen Opfern nicht zurück. So stapeln sich die (Film-)Leichenberge bereits in den ersten Minuten auf beachtliche Höhe.
Alan Tam und Leung Kar-Yan als Cop-Duo überzeugen, nur Andy Lau und Eric Tsang (als Blutspender) kalauern sich das ein oder andere Mal über die Grenze des Witzigen (v.a. eine Toilettenszene ist alles nur nicht witzig). Auch sonst wird relativ viel Blech geredet, was allerdings nicht weiter stört, da reltiv wenig geredet und viel mehr gekämpft wird: gut alle fünf Minuten gibt es eine neue Schießerei, Verfolgungsjagd oder Mordanschlag. Alles auch recht hart und ganz gut inszeniert.
Ein herrlicher No-Brainer aus goldenen Hongkong-Kino-Zeiten.
7 von 10 Glückskeksen

Die DVD:


HDMV (Deutschland)

Bildqualität:
sehr gut
1,78:1, anamorph; gute Schärfe; wenige Defekte, für Herkunft und Alter sehr gut
Tonqualität: gut
Dolby Digital 2.0 (Deutsch, Kantonesisch, Englisch); gute Verständlichkeit, kaum Defekte, solider Stereoton (Deutsch)
Extras: solalaTrailer zum Film (Deutsch, Englisch, Original), Trailershow
Untertitel: Deutsch, Englisch
Qualität der Untertitel: gut
leicht verständlich, wenige Fehler, keine Dubtitles (Deutsch)
FSK: ungeprüft
Altersempfehlung: ab 18
Besonderheiten:
Amaray mit Wendecover

9.12.09 10:13

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